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Innovationsdynamik bleibt hoch, Fachkräftemangel wird zum Problem

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Innovationsdynamik bleibt hoch, Fachkräftemangel wird zum Problem

17.05.2012

Die Unternehmen hierzulande arbeiten weiter hart an ihrer Wettbewerbsfähigkeit das geht aus dem Innovationsreport 2011 hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt vorgelegt und auf seiner Internetseite hinterlegt hat. An der Umfrage beteiligten sich rund 1100 innovative Betriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil-, Metall- und der chemischen Industrie sowie aus Elektrotechnik und verschiedenen wissensintensiven Dienstleistungsbranchen. Die Unternehmen hätten "zuletzt trotz konjunktureller Unsicherheiten ihr Engagement im Bereich Forschung und Innovation nochmals erhöht", berichtete DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem "Handelsblatt" von den Ergebnissen der Untersuchung.

 "Allerdings gefährden Fachkräftemangel und Finanzierungsprobleme die bislang insgesamt positive Entwicklung", so Driftmann weiter. Deutlich mehr als jedes zweite Unternehmen melde Einschränkungen seiner Innovationsaktivitäten, weil es an Fachkräften und Forschern mangele. Der DIHK-Präsident warnte, die Beschaffung von Fremdkapital für Innovationsprojekte werde ebenfalls schwieriger. Ein Engpass für das Jahr 2012 sei hier nicht auszuschließen. Die Politik könne aber "einiges tun, um die Finanzierungssituation der Betriebe zu verbessern. So sollte degressive AfA wieder eingeführt, die Unternehmensteuerreform korrigiert und der Rechtsrahmen für Beteiligungskapital verbessert werden." Ein weiteres interessantes Ergebnis der Erhebung: Die Betriebe beurteilen die Forschungsförderung durch Bund und Länder positiv, bewerten die Maßnahmen der Europäischen Union dagegen deutlich kritischer. Auf EU-Ebene "bemängeln die Unternehmen umfangreiche Bürokratie, komplizierte und langwierige Antragsverfahren sowie ausufernde Berichtspflichten", erläuterte Driftmann.


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